Untergründig (15/3)

Moskau, Metro-Station "Kievskaya" (Bild: Upload von Worldtraveller, GFDL oder CC BY SA 3.0)
Im Westen schnörkellose Modernität, im Osten – hier die Moskauer Metro-Station „Kievskaja“ – Prunk fürs Proletariat (Bild: Upload von Worldtraveller, GFDL oder CC BY SA 3.0)

Als sich der großstädtische Verkehr um 1900 unter die Erde zurückzog, hatte die Moderne ihr neues Spielfeld gefunden. Die U-Bahn machte alle Umbrüche des letzten Jahrhunderts mit: vom Kaiserpavillon über das elektrifizierte Symbol des Wiederaufbaus bis zum postmodernen Stadtteilbahnhof. Das neue moderneREGIONAL-Sommer-Heft „Untergründig. Als die Moderne fahren lernte“ (Redaktion: M. Bredenbeck/K. Berkemann) folgt dem neuen alten Verkehrsmittel auf seinem Weg durch die Jahrzehnte.

In seinem Leitartikel blickt der Architekturkritiker Nikolaus Bernau auf die Geschichte der Metro. Für die Fachbeiträge waren die Autoren in ihren (Wahl-)Heimatstädten unterirdisch unterwegs: Martin Bredenbeck in Bonn, Verena Pfeiffer-Kloss in West-Berlin, Elisabeth und Lorenz Intichar in Wien, Julius Reinsberg in Moskau. Für das Porträt ging Sebastian Bank auf kermanische Spurensuche durch Essen und im Interview schwärmt die langjährige Kölner Dombaumeisterin Barabara Schock-Werner von den schönen Seiten des rheinischen Untergrunds.