Mit „Schaufel und Spaten“ durch die Wurzelsiedlung

von Corinne Elsesser

Am westlichen Rand des Frankfurter Gutleutviertels, einem zwischen Bahngleisen und Flusshafen gelegenen industriell geprägten Quartier, findet sich ein unscheinbares kleines Wohnviertel: Die Wurzelsiedlung, auch Gutleutsiedlung genannt, wurde 1919 als Mustersiedlung für Handwerker geplant und 1920 fertiggestellt. Die Kommune verpachtete sie anschließend in Erbbaurecht auf städtischem Grund an den 1901 gegründeten Volks Bau- und Sparverein Frankfurt am Main, der die Häuser bis heute genossenschaftlich verwaltet.

Von der Wurzel bis zur Ernte

Frankfurt, Wurzelsiedlung, Blick von der Hirtenstrasse in eine der Querstraßen (Bild: © Elsesser, 2018)

Frankfurt, Wurzelsiedlung, Blick von der Hirtenstraße in eine der Querstraßen (Bild: © Elsesser, 2018)

Im Süden wird das Siedlungsgebiet von riesigen Lagerhallen begrenzt. Östlich der Wurzelstraße schließen sich Büro- und Lagerbauten der Firma Bims-Nagel an, die hier bis 2025 eine 17.000 Quadratmeter große Gewerbefläche gepachtet hat. Im Westen befinden sich Firmengelände und Hallen entlang des 1968 in Betrieb genommenen Flusshafens, auch ein Werk der Firma Sehring Beton GmbH. Und nördlich der Gutleutstraße liegt eines der drei großen Briefverteilzentren der Deutschen Post.

Zwischen der vielbefahrenen Gutleutstraße, die zugleich als Autobahnzubringer zur A5 dient, und der südlich verlaufenden ruhigeren Hirtenstraße wird die Siedlung von fünf schmalen Querstraßen unterteilt. Ihre Namen – Wurzel-, Halm-, Ähren-, Garben- und Erntestraße – folgen sinnbildlich dem Ernteprozess und erinnern noch an die einstige agrarische Umgebung. Damals gab es hier neben dem verfallenen mittelalterlichen Gutleuthof, nach dem das Quartier seinen Namen erhielt, weitgehend Äcker und Wiesen. In der ursprünglichen Planung wurde die mittig gelegene Ährenstraße bis zum Fluss weitergeführt. Die südlich der Hirtenstraße bereits zonierten Parzellen wurden allerdings nicht mehr mit Wohnhäusern bebaut. Von der vorgesehenen Straße zeugt nur noch ein kleiner Pfad zum Flussufer, der zu einem schmalen Hohlweg zwischen hohen Lagerhauswänden geworden ist. Er endet an Schienensträngen, die den Flusshafen einst bedienten und inzwischen mit Gras bewachsen und kaum mehr in Betrieb sind.

Frankfurt, Wurzelsiedlung, Hauseingang mit Sandsteineinfassung und Relief "Schaufel und Spaten" am Türsturz (Bild: © Elsesser, 2018)

Frankfurt, Wurzelsiedlung, Hauseingang mit Sandsteineinfassung und Relief „Schaufel und Spaten“ am Türsturz (Bild: © Elsesser, 2018)

Schlicht aus Überzeugung

Die Planung der Siedlung geht zurück auf den Architekten August Hundt. 1873 in Offenbach geboren, ließ er sich 1900 in Frankfurt nieder und gründete mit seinem älteren Bruder Heinrich die Baufirma A. & H. Hundt. Beide zeichneten 1910 gemeinsam verantwortlich für den Entwurf der Riederwaldsiedlung, ebenfalls entwickelt vom Frankfurter Volks-, Bau- und Sparverein. Nach dem Tod des Bruders 1911 führte August Hundt das gemeinsame Büro weiter bis 1930, wenn sich seine Spur verliert.

Seine Wurzelsiedlung besteht aus sechs zweigeschossigen Wohnblöcken mit insgesamt 116 Kleinwohnungen und Mansarden in den ausgebauten Satteldächern. Zu jeder Einheit kamen eine 40 Quadratmeter große Gartenparzelle und ein Vorgarten. Das Äußere der parallel zu den fünf Querstraßen angeordneten Wohnhäuser wirkt zurückgenommen und schlicht. Ihre Fassaden sind ockerfarben verputzt, grüne und braune Klappläden betonen die Fenster. Die Treppenhäuser, die jeweils vier Wohnungen erschließen, sind an den Straßenseiten mit Spitzgiebeln markiert. Alle Eingangstüren wurden mit roten Sandsteinplatten eingefasst und zeigen am Sturz bildhauerisch gestaltete Handwerksmotive.

Frankfurt, Wurzelsiedlung, Relief „Sägen“ am Türsturz über einem Hauseingang (Bilder: © Elsesser, 2018)

Vom Luxus der eigenen Toilette

Jeweils vier Mietparteien teilen sich ein Treppenhaus. Die 2- bis 3-Zimmerwohnungen sind 55 bzw. 60 Quadratmeter groß. Sie bestehen aus einem Schlafraum und einem Wohn- und Esszimmer sowie einer Küche, die gleichzeitig als Bad genutzt werden konnte. Zudem war jede Wohnung mit einer separaten Toilette ausgestattet. Dies galt nach dem Ersten Weltkrieg, in einer Zeit großer Wohnungsnot, als besonderer Luxus, der – wie der VBS in seiner Jubiläumsbroschüre 2001 betont – nur mit „Baukostenzuschüssen in erheblichem Umfang“ seitens des Staates möglich wurde.

Die geradlinig gereihten Bauten lassen die Wurzelsiedlung einheitlich wirken – vor allem im Vergleich zur Riederwaldkolonie, einem zehn Jahre älteren Projekt der Architekten. Dort waren die freistehenden Mehrfamilienhäuser individueller gestaltet. Der heute nicht mehr existierende erste Bauabschnitt von 1910 entlang des Erlenbruchs, aber auch die Bauabschnitte bis 1914 folgten (mit Walmdächern, hohen Kaminen und Fachwerkapplikation) der Gartenstadtidee: In den Mehrfamilienhäusern war jede Wohnung eigenständig konzipiert, hatte einen separaten Eingang und einen Gartenbereich. In der Wurzelsiedlung zeigt sich dagegen schon der Aufbruch nach dem Ersten Weltkrieg. Jeweils vier bis fünf Wohneinheiten sind zu Blöcken zusammengefasst. Entlang der Querstraßen angeordnet, nähern sie sich dem späteren modernen Ideal eines Reihenhausbaus in langen Riegeln.

Frankfurt, Wurzelsiedlung, Hirtenstraße von Osten, mit typischem Basaltkopfsteinpflaster (Bild: © Elsesser, 2018)

Frankfurt, Wurzelsiedlung, Hirtenstraße von Osten, mit typischem Basaltkopfsteinpflaster (Bild: © Elsesser, 2018)

Wie auf dem Lande

Dennoch verweisen die Krüppelwalmdächer mit hohen Kaminen noch auf das stilbildende Ideal der englischen Landhausarchitektur. Betrachtet man die Häuser von ihrer rückwärtigen Gartenseite, so verstärkt sich dieser Eindruck noch. Hier sind die Reihenhäuser umgeben von grünen Hecken, hohen Bäumen, Rasenflächen und Beeten, als befänden sie sich noch immer weit außerhalb der Stadt. In der Hirtenstraße hat sich das kleinteilige Basaltkopfsteinpflaster erhalten, das ebenso wie die Buchsbaumhecken an eine frühere Zeit erinnert – wären da nicht die parkenden Autos und die hohen Fabrikhallenwände. Im Westen der Siedlung gibt es eine kleine Kapelle in Holzbauweise, die seit Beginn der 1950er Jahre von der evangelischen Kirche genutzt wird. Allerdings finden heute die Gottesdienste nur noch einmal monatlich in den Sommermonaten statt. (18.12.20)

Literatur

100 Jahre Volks-, Bau- und Sparverein Frankfurt am Main eG, Frankfurt am Main 2001.

Strzyz, Klaus/Oppenheimer, Christa, Blicke auf Frankfurt, Frankfurt am Main 2014.

Titelmotiv: Frankfurt, Wurzelsiedlung, Hirtenstraße von Westen, Gartenansicht, mit typischem Basaltkopfsteinpflaster (Bild: © Elsesser, 2018)

Einfach überspringen

Es gab in den vergangenen Jahren nur wenige (streng genommen gar keine) Anlässe, zu denen ich bedauern musste, die Kanzel gegen die Baustelle eingetauscht zu haben. Doch in diesem Winter juckt es mich als studierte Theologin akut in den Fingern. Was ließe sich predigttechnisch nicht alles an Sinngehalt aus der Lage der Nation ziehen: Endlich werden wir auf die wahren Werte von Familie/Kultur/Weihnachten zurückgeworfen. Aller Tand fällt von uns ab und gibt den Blick frei auf das Wesentliche, das Echte. Doch so viel online bestellte Tofu-Gans ließe sich gar nicht essen, um dem dabei aufkommenden Brechreiz zu entsprechen. Denn am Ende des coronageplagten Jahres 2020 bleibt für viele einfach nur Müdigkeit. Und der tiefe Wunsch, 2021 zu überspringen.

13 (Bild: MetalShaper, CC BY SA 3.0, 2012)

Unglücksverheißende Zahlen werden oft einfach ausgespart (Bild: MetalShaper, CC BY SA 3.0, 2012)

So wie gute Hotels die 13. Etage aussparen und renommierte Theater die gleichlautende Reihe dezent auslassen, scheinen Kulturveranstalter 2021 bereits ganz gestrichen zu haben. Geplant wird für 2022, mit dem leichten Nervenkitzel, ob wenigstens dann wirklich alles wieder planbar sein wird. Ja, natürlich hat uns das gerade auslaufende Jahr bemerkenswerte digitale Blüten der sonst analog aufgelegten Kulturinstitutionen gebracht. Vieles davon wird uns auf Dauer bereichern. Nur, und hier liegt ein Schönheitsfehler für die meisten Freiberufler, in den seltensten Fällen wird der geisteswissenschaftliche Arbeitsanteil daran (finanziell) angemessen gewürdigt. Man bleibt sichtbar – und wird im Verborgenen nur noch ärmer an Geld und Sinnen.

Das Kölner Rheinparkcafé (Bild: Owi)

Das Kölner Rheinparkcafé soll 2021 wiedereröffnet werden (Bild: Owi, CC BY SA 3.0, 2008)

Wir wissen nicht, welche intensiven Momente 2021 für uns bereithält. Wie man sich beim Open-Air-Konzert mit Glühwein über Wasser und dem Gefrierpunkt hielt. Wie man sich in der WG-Küche halblegal zur Online-Vorlesung und zum anschließenden Käsefondue zusammenrottete. Selbst die diversen Kriegsweihnachten des 20. Jahrhunderts haben schöne Erinnerungen produziert, der Anlass blieb ein erdenklich falscher. Auch wenn dieser Vergleich auf drei von vier Füßen hinkt, ergibt sich eine Gemeinsamkeit: Mit Duldungsstarre ist niemandem geholfen. Benennen wir laut und deutlich, was uns in Theater, Museum und Universität sorgenvoll umbreibt! Ohne Kultur gerieten die kommenden Monate verdammt dunkel. Halten wir uns fest an den für 2021 angekündigten Lichtpunkten – wie das Kölner Rheinparkcafé, das nach langen denkmalfachlichen Nachbesserungen im Juni wiedereröffnen will. (5.12.20)

Karin Berkemann

Titelmotiv: Konzertveranstalter planen aktuell in großen Zeiträumen (Bild: K. Berkemann, November 2020)

„Eine Herkulesaufgabe“

Landeskonservator Martin Hahn im Gespräch über „Zwölf Kirchen“

Zwölf aus 150 aus 1000 – in Baden-Württemberg hat sich das Landesamt für Denkmalpflege der „Herkulesaufgabe“ unterzogen, die modernen Kirchenbauten eines ganzen Bundeslands in eine Ausstellung zu packen. Für das Projekt wurde ein erlesenes Dutzend aus den Kirchen der Jahre 1960 bis 1979 ausgewählt, von denen aktuell rund 150 unter Denkmalschutz stehen. Vor Ort werden die Bauwerke jeweils einzeln für einen Monat in Szene gesetzt. Aktuell ist die Ausstellung durch Corona unterbrochen, aber dennoch virtuell höchst lebendig. moderneREGIONAL sprach mit Landeskonservator Dr. Martin Hahn über den Frust der Zwangspause und die neue Freude am Vermitteln.

Banner der Ausstellung (Bild: zwoelf-kirchen.de)

die Johanneskirche in Bad Dürrheim, St. Verena in Meckenbeuren-Kehlen, St. Johannes Baptista in Karlsruhe-Durlach (Aue) und St. Konrad in Villingen-Schwenningen (Villingen) (Bild: zwoelf-kirchen.de)

moderneREGIONAL: Herr Dr. Hahn, im Sommer 2019 startete Ihre Ausstellung „Zwölf Kirchen“. Warum gerade jetzt dieses Thema?

Martin Hahn: Wie in ganz Deutschland sind wir in Baden-Württemberg gerade dabei, eine jüngere Denkmalschicht zu entdecken. Neben Siedlungen und Verwaltungsbauten haben wir uns in den vergangenen Jahren eben auch die Kirchen der Nachkriegszeit angeschaut. Mit der Ausstellung wollen wir unsere Arbeit in der Inventarisation unters Volk bringen, damit jeder davon profitieren kann.

mR: Ihr Projekt kommt – das ist ausdrücklich als Kompliment gemeint – sehr viel schicker daher, als man es von Kirche und Denkmalpflege erwartet. Warum war Ihnen ein frisches Ausstellungsdesign so wichtig?

MH: Architekturausstellungen sind immer ein bisschen schwierig – sehr viel „Flachware“. Deshalb haben wir die Kirchen von einer Drohne befliegen lassen, 3-D-Drucke und Panoramen angefertigt sowie Virtual-Reality-Brillen eingesetzt. Aber die Kernidee war: An jeder der zwölf Ausstellungsstationen ist ein Bauwerk selbst das Exponat – man muss in einer Kirche drinstehen, um sie zu begreifen. Die anderen elf Beispiele werden dann jeweils in Modellen, Texten und Bildern aufbereitet. So kann der Besucher miterleben, wie der Architekt die Kirche entworfen hat: Auf Eiermann-Schreibtischen liegen alte Skizzen und Fotos …

Stuttgart-Sonnenberg, Ev. Gemeindezentrum (Bild: Iris Geiger-Messner)

Stuttgart-Sonnenberg, Ev. Gemeindezentrum (Bild: Iris Geiger-Messner)

mR: Wer steckt hinter dem Projekt „Zwölf Kirchen“?

MH: Das Landesamt für Denkmalpflege – sechs Kollegen in Tübingen, Freiburg, Esslingen, Stuttgart und Karlsruhe – hat die Kirchen erfasst und die Ausstellung konzipiert. Von Anfang an war klar, dass wir eng mit den Landeskirchen und Bistümern zusammenarbeiten: von der Projektbesprechung über die Rundreise zu Denkmalkandidaten bis hin zur Finanzierung. Die Wüstenrot Stiftung gab uns Geld dazu, um eine ansprechende Ausstellung gestalten zu können. Vor Ort haben die Kirchengemeinden jeweils selbst das Begleitprogramm gestemmt. „Zwölf Kirchen“ ist ein Gemeinschaftsprojekt.

mR: Baden-Württemberg hat mehr als zwölf gute moderne Kirchenbauten. Wie haben Sie die Auswahl getroffen?

MH: Von den rund 1000 baden-württembergischen Kirchen der Nachkriegsjahrzehnte haben wir 150 als Denkmale auswiesen. Nach den gesetzlich festgelegten Kriterien braucht es dafür eine wissenschaftliche, künstlerische und/oder heimatgeschichtliche Bedeutung. Um mit der Ausstellung möglichst viele Menschen zu erreichen, konzentrierten wir uns auf zwölf Objekte. Diese Zahl hat eine lange theologische Tradition und lässt sich außerdem gut teilen – durch vier Regierungsbezirke, in sechs evangelische und sechs katholische Kirchen. Aber das war eine Herkulesaufgabe, denn es sollten ländliche und städtische Räume, verschiedene Stile und Architekten annähernd gleichmäßig vertreten sein. Die Endauswahl trafen wir dann tatsächlich im großen Team, gemeinsam mit den Kirchenvertretern.

"Zwölf Kirchen"-Adventskalender (Bild: Projekt "Zwölf Kirchen")

#zwoelf_kirchen – die Ausstellung wird via Instagram zum Adventskalender (Bild: Projekt „Zwölf Kirchen“)

mR: Doch dann kam Corona …

MH: … und wir mussten die Ausstellung im Frühjahr – nach neun von zwölf Stationen – erst einmal einlagern. Wir wollten es den Gemeinden nicht zumuten, eine Öffnung unter den aktuell hohen Auflagen zu garantieren. Im kommenden Jahr sollen aber die letzten drei Kirchen folgen. Um die Wartezeit zu überbrücken, veröffentlichen wir im Dezember über Instagram (#zwoelf_kirchen) einen virtuellen Adventskalender. Schon in der Ausstellungsvorbereitung konnten Beschränkungen durchaus hilfreich sein: Aus finanziellen Gründen ließen wir nur von sechs Bauten 3-D-Drucke anfertigen. Für die übrigen erstellten wir stattdessen Panoramen der Innenräume. So ist die Ausstellung am Ende viel abwechslungsreicher geworden, als ursprünglich geplant.

mR: Wird Denkmalpflege unter Druck kreativer?

MH: Vielleicht war Denkmalpflege eine Zeit lang sehr wissenschaftlich, etwas behördenmäßig unterwegs. In der Zukunft werden für uns neue Formate und Themen immer wichtiger. Bei der Inventarisation berücksichtigen wir in Baden-Württemberg jetzt schon die 1980er und 1990er Jahre. Und in unseren Ausstellungen verzichten wir heute auf lange Texte oder langweilige Bilder und binden inzwischen auch Social Media mit ein. Es macht einfach Spaß und Freude, wieder stärker werbend auf die Bevölkerung zuzugehen.

Dr. Martin Hahn (Bild: privat)

Dr. Martin Hahn studierte Geographie, Kunstgeschichte und Denkmalpflege in Marburg und Bamberg. An der TU Berlin promovierte er zu historischen Umnutzungen in Bayern. Als Landeskonservator im Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart leitet Hahn heute das Referat Inventarisation, das sich in Baden-Württemberg um die Erfassung von Denkmalen kümmert.

Banner der Ausstellung (Bild: zwoelf-kirchen.de)

die Versöhnungskirche in Leonberg-Ramtel, die Pfingstbergkirche in Mannheim-Rheinau, St. Albert in Freiburg-Betzenhausen und St. Josef in Stuttgart-Heslach (Bild: zwoelf-kirchen.de)

Nach neun Stationen 2019/20 pausiert die Ausstellung „Zwölf Kirchen“ aktuell, um voraussichtlich 2021 mit den letzten drei Orten zu beschließen. Das begleitende Arbeitsheft „Gotteszelt und Großskulptur“, das sich zugleich als Katalog versteht, bietet einen Rundumblick über die Kirchenlandschaft zwischen 1945 und 1980.

Das Gespräch führte Karin Berkemann (18.11.20).

Banner der Ausstellung (Bild: zwoelf-kirchen.de)

das Ev. Gemeindezentrum in Stuttgart-Sonnenberg, die Klosterkirche St. Vinzenz in Untermarchtal, die Kapelle auf der Blumenau in Mannheim und die Versöhnungskirche in Ulm-Wiblingen (Bild: zwoelf-kirchen.de)

Titelmotiv: Stuttgart-Sonnenberg, Ev. Gemeindezentrum (Bild: Iris Geiger-Messner)