Stuttgart, Freie Waldorfschule Uhlandshöhe, Stuttgart, Stühle und Lampen im ersten Schulbau (© Foto: Steffen Fuchs, Institut für Europäische Kunstgeschichte, Universität Heidelberg, 2020)

FACHBEITRAG: Waldorfschulen

von Alexandra Vinzenz (21/4)

Es gibt sie weltweit, und sie erfreuen sich zunehmend eines größeren Zulaufs – Waldorfschulen. Sie finden Platz in bestehender Architektur und eigens gebauter. Deutlich zu verzeichnen ist ein Bauboom in den 1970er und 1980er Jahren sowie erneut seit den 2000er Jahren. Zwar fallen die 252 Waldorfschulen in Deutschland (Stand Mai 2020) bei der großen Anzahl von staatlichen Schulen vermeintlich kaum ins Gewicht, doch sind sie umso stärker in unserem Gedächtnis verankert: Bei ihnen denken wir sofort an Eurhythmie, antiautoritäre Erziehung und Gartenpflege, genauso aber auch an fehlende rechte Winkel und organische Formen – es gibt also ein ziemlich fest umrissenes, klischeebeladenes Bild dieser Schulen sowohl hinsichtlich des pädagogischen Ansatzes als auch der Architektur.

Stuttgart, Freie Waldorfschule Uhlandshöhe, Erster Schulbau 1921/22 (1921/22) und 1952 (Johannes Schöpfer/Ludwig Kresse), Hauptfassade, Ansicht von Nord-West (Foto: © Klaus Gablenberger, 2019)

Stuttgart, Freie Waldorfschule Uhlandshöhe, Erster Schulbau 1921/22 (Emil Weippert) und 1952 (Johannes Schöpfer/Ludwig Kresse), Hauptfassade, Ansicht von Nord-West (Foto: © Klaus Gablenberger, 2019)

Der Staat und die Waldorfschulen

Staatliche Schulen und Waldorfschulen stehen sich, so scheint es, in gewisser Weise diametral gegenüber: Bildung ist Ländersache, das haben wir spätestens im ‚Coronajahr‘ alle gelernt. Die deutschen Waldorfschulen sind vereint unter dem Dachverband ‚Bund der Freien Waldorfschulen‘, werden dann nochmals auf Länderebene und vor allem durch die Schulen selbst verwaltet. Zugleich ergab die Recherche über die verschiedenen Landesdenkmalbehörden wieder ein anderes Bild: Staatliche Schulbauten sind teilweise denkmalgeschützt, sehr gering ist dabei die Zahl der Waldorfschulen. Dies verwundert, da doch die Begründung einer Unterschutzstellung unter wissenschaftlichen, künstlerischen oder heimatgeschichtlichen Aspekten erfolgt.

Dieses diametrale Bild zeigt sich auch in der Literaturlage: Zum allgemeinen Schulbau gibt es neben der Publikation von Kerstin Renz „Testfall der Moderne“ von 2016 wenig Überblicksliteratur, hingegen verschiedene Einzelstudien, die der Bauaufgabe meist mit Blick auf den jeweiligen Architekten oder das Objekt nachgehen. Während in diesen Veröffentlichungen keine Waldorfschule vorkommt, wenden sich den anthroposophischen Bauten vor allem anthroposophisch orientierte Autor:innen zu. Allerdings fällt hierbei die deutliche Konzentration auf die Goetheanums-Bauten (also dem Zentrum der Anthroposophischen Gesellschaft in Dornach bei Basel) auf, einzige Ausnahme ist die Monografie „Die Waldorfschule baut“ des anthroposophischen Architekten Rex Raab von 1982.

Stuttgart Freie Waldorfschule Uhlandshöhe, Stuttgart, Saalbau, 1975–77 (BPR), Ansicht der Nord-West-Fassade Foto: (© Steffen Fuchs, Institut für Europäische Kunstgeschichte, Universität Heidelberg, 2020)

Stuttgart Freie Waldorfschule Uhlandshöhe, Stuttgart, Saalbau, 1975–1977 (BPR), Ansicht der Nord-West-Fassade (Foto: © Steffen Fuchs, Institut für Europäische Kunstgeschichte, Universität Heidelberg, 2020)

Stuttgart

Die erste Waldorfschule weltweit entstand 1919 in Stuttgart und zwar nicht als logische Konsequenz der Anthroposophischen Gesellschaft, sondern gewissermaßen als Arbeiterschule, initiiert von Emil Molt, dem Großindustriellen der Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik. Molt kam bereits 1902 mit der Theosophischen Gesellschaft in Verbindung, aus der sich 1913 die deutsche Sektion abspaltete und sich unter Führung Rudolf Steiners die Anthroposophische Gesellschaft gründete. Dieser ideellen Ausrichtung des Schulprojekts stand die rechtlich-wirtschaftliche Seite gegenüber, denn die Schule war Teil der Waldorf-Astoria Zigarettenfabrik. Sie sollte der Bildung der Arbeiterkinder dienen, von denen 191 die Schule bei Übernahme des Schulgeldes durch die Fabrik besuchen konnten, wohingegen die 65 Schüler:innen aus bessergestellten, anthroposophischen Familien das Schulgeld selbst zahlen mussten.

Das Schulgelände auf der Uhlandshöhe erwarb Molt 1919 und 1920 und es ist noch heute in dieser Größe die Schulfläche. Es entstand 1921/22 der erste Schulbau, der 1952 nach Kriegszerstörungen unter der Leitung von Johannes Schöpfer und Ludwig Kresse neu aufgebaut wurde. Hier zeigen sich bereits Stilelemente, die für die frühe Phase anthroposophischer, aber auch allgemeiner für expressionistische und organische Architektur typisch sind: Beispielsweise wird die für die Anthroposophie wichtige Dreigliederung in der Zusammenfassung von drei Fenstern in einer Großform visualisiert oder auch kristalline Brechungen besonders im Stützensystem des Erdgeschosses vorgeführt.

1969 erstellte die Architektengemeinschaft Johannes Billing, Jens Peters und Nikolaus Ruff aus Stuttgart (kurz BPR) einen Gesamtbebauungsplan. Aus dieser Planung ergibt sich die zentrale Position des Saalbaus, der von 1975 bis 1977 von BPR (beratend unterstützt durch Rolf Gutbrod und hinsichtlich der Farbgestaltung durch Fritz Fuchs) errichtet wurde. Der mehrfach ausgezeichnete Bau zeigt eine andere Formensprache: Sichtbeton wird hier virtuos in diversen kristallinen Brechungen mit Holz und Glas zu einer großen Bauplastik kombiniert. Es sind keine Symmetrien oder Hauptansichten auszumachen, vielmehr lebt der Baukörper von seiner Vielansichtigkeit, die einen freien Umgang mit Geschossen bereits am Äußeren ablesen lässt.

Weitere Gebäude vervollständigen das Bauensemble: BPR steuerten einen Seminaranbau von 1965 bis 1967/1971 bis 1973 und das Mittagshaus von 1987 bis 1990 bei, das Stuttgarter Architekturbüro Aldinger die Neubauten des Hort- und Mensagebäudes von 2005 bis 2007. Noch in Fertigstellung befinden sich das Schulgebäude und der Verwaltungsbau vom Stuttgarter Architekturbüro Behnisch. Seit 2016 stehen der Schulbau, der Kindergarten und der Saalbau unter Denkmalschutz (gemäß § 2 DSchG).

Bremen, Freie Waldorfschule Touler Straße, 1972–1974 (Werner Seyfert), Ansicht der Eingangsseite (© Foto: Andreas Ardler, Freie Waldorfschule Bremen Touler Straße, 2015)

Bremen, Freie Waldorfschule Touler Straße, 1972–1974 (Werner Seyfert), Ansicht der Eingangsseite (© Foto: Andreas Ardler, Freie Waldorfschule Bremen Touler Straße, 2015)

Bremen

Wie sich bereits am Mikrokosmos der Stuttgarter Waldorfschule ablesen lässt, zeigt sich in den 1970er und 1980er Jahren ein Bauboom. Während bis 1929, begleitet vom Kollegium der Stuttgarter-Uhlandshöhe, fünf weitere Waldorfschulen in deutschen Großstädten gegründet wurden, waren es im Zeitraum von 1945 bis 1985 etliche mehr, von denen mindestens 45 einen Neubau erhielten.

Zu dieser Gruppe zählt auch die 1949 gegründete Freie Waldorfschule Bremen, die von 1972 bis 1974 ihren Bau in der Touler Straße 3 erhält. Das Architekturbüro Werner Seyfert aus Filderstadt realisierte hier gewissermaßen im Kleinen, was die ‚Mutterschule‘ im Großen bereits zeigte: Unter einem Dach sind mit dem großen Saal im Zentrum die unterschiedlich polygonal gebrochenen Klassenzimmer sowie Räume für Eurythmie und naturkundliche Fächer. Im Innern erfolgt die Gestaltung mit schalungsrauem Sichtbeton sowie Holz- und Klinkerverkleidungen, die häufig (vor allem im Deckenbereich) scharfkantig gebrochene Formen bilden; so ergeben sich auch Fenstergewände, die je individuell zugeschnitten sind und die Mauermasse vorführen. Im Äußeren drücken sich die unterschiedlichen Funktionsräume in differenten Höhen aus: Während die Erschließungswege niedrig gehalten sind, beherbergen die höheren Einheiten die Klassen- und Funktionsräume (wie Musiksaal, Eurythmiesäle, Chemie- und Physiksaal sowie Lehrer:innenzimmer). Zur Großskulptur werden die Baueinheiten durch die Dachlandschaft zusammengefasst, die diese wie eine pilzartige Haube in verschiedenen Brechungen und Verwindungen, unter Beibehalten der unterschiedlichen Höhen, zu einem großen Körper vereint.

Die Bremer Waldorfschule steht seit 1996 unter Denkmalschutz. Die Begründung dafür lautet: „Es ist eine (nach)expressionistische Architektur und eine Architektur, die einen philosophisch-religiösen Anspruch erfüllen will.“ Betont wird also zum einen, dass es in Bremen wenig Bauten in vergleichbaren Stilrichtungen gibt (es wird einzig auf Bernhard Hoetgers Böttcherstraße verwiesen) und zum anderen, dass die Formensprache einerseits für sich und damit zeittypisch steht und andererseits eine Funktionsbindung entsprechend der geistig-philosophischen Vorstellungen aufweist.

Frankfurt am Main, Freie Waldorfschule, Altbau, 1958–67 (Walter Beck), Ansicht Nord-West (Foto: N. N.)

Frankfurt am Main, Freie Waldorfschule, Altbau, 1958–1967 (Walter Beck), Ansicht Nord-West (Foto: unbekannt)

Und sonst?

Die Freien Waldorfschulen in Stuttgart und in Bremen scheinen die einzigen beiden Bauprojekte zwischen 1919 bis heute zu sein, die unter Denkmalschutz gestellt wurden. Nicht berücksichtigt wurden Bauten, die unter Schutz stehen, weil sie zu einem vollkommen anderen Zweck errichtet wurden und in die später eine Waldorfschule einzog – wie beispielsweise in Soest das ehemalige Offiziersheim aus den 1930er Jahren, oder in Borchen Schloss Hamborn aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Die mindestens 45 Neubauten der 1960er bis 1980er Jahre sind eindeutig als Waldorfschulen erkennbar. So lässt sich trotz der beschworenen Individualität eine Uniformiertheit und Serienproduktion ausmachen: Besonders Ausstattungsformen wie Türgriffe, Möbel und Leuchtkörper sind vielerorts das gleiche Produkt. Außerdem deuten mindestens Details, zum Beispiel Fensterformen und -laibungen unmissverständlich auf eine Waldorfschule hin. Vor allem aber sind es die großzügig angelegten Dächer, die mal als Walmdach mit diversen Brechungen (ähnlich dem 1920 in Dornach errichteten Eurythmie-Haus), mal als pilzartige Haube (ähnlich dem 1915 ebenfalls in Dornach errichteten Haus Duldeck) zu finden sind, sowie die Schulgärten, die das äußere Erscheinungsbild prägen.

Überlingen, Waldorfschule, 1977–1981 (Wilfried Ogilvie von der Alanus Bauhütte/Architekturbüro Gundolf Bockemühl & Partner), Treppenhaus im Eingangsbereich (Foto: Steffi Graf, © Waldorfschule Überlingen, 2015)

Überlingen, Waldorfschule, 1977–1981 (Wilfried Ogilvie von der Alanus Bauhütte/Architekturbüro Gundolf Bockemühl & Partner), Treppenhaus im Eingangsbereich (Foto: Steffi Graf, © Waldorfschule Überlingen, 2015)

Versuch einer Kategorisierung

Die genannten Einzelaspekte alleine rechtfertigen natürlich nicht eine Unterschutzstellung, doch sind mehrere Kriterien erfüllt, wäre dies sinnvoll – hier ein erster Versuch: Die pädagogischen Anforderungen drücken sich in (polygonal geschnittenen) Räumen mit Ausrichtung (des gesamten Bauensembles) auf einen Festsaal aus. Zudem wird die Architektur als Großplastik aufgefasst, die häufig in den (Einzel)formen kristalline Brechungen und/oder ausgeprägte Dachlandschaften aufweisen. Diese Formfindung – sowohl mit Blick auf den Grundriss als auch Klein- und Großform der Architektur – sowie die Materialwahl lassen sich maßgeblich aus der anthroposophischen Geisteshaltung heraus erklären.

Beispiele aus den 1960er bis 1980er Jahren, die diese Kriterien vereinen und noch weitgehend originale Substanz aufweisen, sind: Die Freie Waldorfschule in Frankfurt, 1951 gegründet, von 1958 bis 1959 entstand die Gesamtplanung von Walter Beck für eine einzügige Schule, die von 1966 bis 1967 zu einer zweizügigen erweitert wurde. Sie ist ein Paradebeispiel für eine auf begrenztem Grundstück errichtete Anlage, die auf den Festsaal ausgerichtet ist und die charakteristisch verschachtelte Bauweise mit aufgebrochenen Walmdächern aufweist; zugleich aber auch das Wachstum innerhalb von nicht einmal zehn Jahren auch auf architektonischer Ebene durch einen Erweiterungsbau zeigt.

Die Freie Waldorfschule Überlingen, 1972 gegründet, wurde direkt mit einer Gesamtplanung durch Wilfried Ogilvie von der Alanus Bauhütte in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Gundolf Bockemühl und Partner begonnen. In vier Bauabschnitten entstand zwischen 1977 und 1981 ein Ensemble, das deutliche regionale Bezüge erkennen lässt. Entsprechend der Bauernhäuser am Bodensee sitzt auf einfach verputztem Mauerwerk Fachwerk auf und die Dächer sind mit Biberschwanzziegeln gedeckt. Zugleich wird besonders das heimische Material Holz virtuos eingesetzt. Detailformen, aber auch das große, tief gezogene, geschwungene Dach verweist vor allem auf organische Formen von Waldorfschulen.

Mit der Rudolf-Steiner-Schule Witten entsteht nach der Gründung 1977 das erste (und letzte?) anthroposophische Schuldorf, basierend auf dem Entwurf von Werner Seyfert. Entsprechend der Funktion (Naturwissenschaft, Kunsthandwerk und Küche, Turnhalle sowie Festsaal mit Eurythmie- und Musiksaal) und der Entwicklungsstufe (Unter-, Mittel- und Oberstufe) gruppieren sich sternförmige Gebäude um einen Hof mit Ausrichtung auf den Festsaal. Auch hier finden sich wieder Detailformen wie in Stuttgart (zum Beispiel in Türgriffen) sowie die Dominanz der gebrochenen Dachhauben. Ein nochmals anderes Bild zeichnet die Rudolf-Steiner-Schule Düsseldorf, welche 1979 gegründet, ihren ersten Bau 1981/82 von Erik Asmussen erhält. Mit angelegtem Teich im Zentrum bedient sich die Architektur deutlich schwedischer Anleihen in Kombination mit anthroposophischen Stilelementen.

Die hier genannten Beispiele sind über Deutschland verteilt gewählt, da hieraus ersichtlich wird, dass regionale Einflüsse bei der architektonischen Gestaltung eine wesentliche Rolle spielen. Zudem wird damit deutlich, dass die Gründung von Waldorfschulen nicht auf die Zentren Stuttgart (als Gründungsort), Berlin (als Ort esoterischer Bestrebungen seit der Lebensreform) und das Ruhrgebiet (als Sitz diverser anthroposophischer Ausbildungszentren sowie der GLS-Bank) beschränkt ist. Genauer analysiert werden müssten die Gründungshintergründe: Viele Waldorfschulen werden auf Initiative von Eltern, ausgehend von einer anderen Waldorfschule, gegründet (beispielsweise wurde die Kieler Schule ausgehend von der Rendsburger gegründet). Demnach wäre es interessant und Aufgabe einer umfassenden Studie, mögliche Zusammenhänge in der Architektur zu beleuchten, ebenso wie die vielfältigen architektonischen Ausdrucksformen, von denen hier nur ein erster Eindruck gegeben werden konnte.

Witten, Rudolf-Steiner-Schule, 1977 (Werner Seyfert), Lageplan (Planzeichnung: Kerstin Söhngen)

Witten, Rudolf-Steiner-Schule, 1977 (Werner Seyfert), Lageplan (Planzeichnung: Kerstin Söhngen)

Aus dem Raster?

Waldorschulen scheinen unmittelbarer mit einem pädagogischen Konzept verbunden, als etwa eine Pavillon- oder Hallenschule. Die esoterisch anmutende Anthroposophie überdeckt dabei wohl vollkommen, dass bei einer Waldorfschule ebenso von einem architektonischen Konzept beziehungsweise einem Bautypus die Rede sein könnte. Die Grundrissgestaltung und Formensprache folgen dabei den Bedürfnissen der entsprechenden Pädagogik, genauso verhält es sich auch bei anderen Schultypen und deren pädagogischen Konzepten. Die „eine“ anthroposophische Architektur gibt es nicht, wohl aber den Bautypus hinsichtlich seiner Funktion. So stellt sich die Frage, weshalb die Waldorfschule als Schultyp sowohl bei wissenschaftlichen Untersuchungen als auch bei denkmalfachlichen Beurteilungen immer wieder aus dem Raster fällt.

Rundgang

Stuttgart, Freie Waldorfschule Uhlandshöhe, Lageplan (Planzeichnung: Verena Stein, 2019)

Stuttgart, Freie Waldorfschule Uhlandshöhe, Lageplan (Planzeichnung: Verena Stein, 2019)

Stuttgart, Freie Waldorfschule Uhlandshöhe, Saalbau, 1975–1977 (BPR), Ansicht der Nord-Fassade (Foto: © Steffen Fuchs, Institut für Europäische Kunstgeschichte, Universität Heidelberg, 2020)

Stuttgart, Freie Waldorfschule Uhlandshöhe, Saalbau, 1975–1977 (BPR), Ansicht der Nord-Fassade (Foto: © Steffen Fuchs, Institut für Europäische Kunstgeschichte, Universität Heidelberg, 2020)

Stuttgart, Freie Waldorfschule Uhlandshöhe, Saalbau, 1975–1977 (BPR), Ansicht der Nord-Fassade (Foto: © Steffen Fuchs, Institut für Europäische Kunstgeschichte, Universität Heidelberg, 2020)

Stuttgart, Freie Waldorfschule Uhlandshöhe, Saalbau, 1975–1977 (BPR), Ansicht der Nord-Fassade (Foto: © Steffen Fuchs, Institut für Europäische Kunstgeschichte, Universität Heidelberg, 2020)

Stuttgart, Freie Waldorfschule Uhlandshöhe, Erster Schulbau, 1921/22 (Emil Weippert) und 1952 (Johannes Schöpfer und Ludwig Kresse), Treppenhaus (Foto: © Steffen Fuchs, Institut für Europäische Kunstgeschichte, Universität Heidelberg, 2020)

Stuttgart, Freie Waldorfschule Uhlandshöhe, Erster Schulbau, 1921/22 (Emil Weippert) und 1952 (Johannes Schöpfer/Ludwig Kresse), Treppenhaus (Foto: © Steffen Fuchs, Institut für Europäische Kunstgeschichte, Universität Heidelberg, 2020)

Stuttgart, Freie Waldorfschule Uhlandshöhe, Saalbau, 1975–77 (BPR), Eingangstür (Foto: © Steffen Fuchs, Institut für Europäische Kunstgeschichte, Universität Heidelberg, 2020)

Stuttgart, Freie Waldorfschule Uhlandshöhe, Saalbau, 1975–1977 (BPR), Eingangstür (Foto: © Steffen Fuchs, Institut für Europäische Kunstgeschichte, Universität Heidelberg, 2020)

Bremen, Freie Waldorfschule Bremen Touler Straße, 1972–74 (Werner Seyfert), Grundriss (Bildquelle: Festschrift „Zur Einweihung des neuen Schulgebäudes“ Februar 1975, © Freie Waldorfschule Bremen Touler Straße)

Bremen, Freie Waldorfschule Bremen Touler Straße, 1972–1974 (Werner Seyfert), Grundriss (Bildquelle: Festschrift „Zur Einweihung des neuen Schulgebäudes“ Februar 1975, © Freie Waldorfschule Bremen Touler Straße)

Bremen, Freie Waldorfschule Touler Straße, 1972–74 (Werner Seyfert), Ansicht der Eingangsseite (Foto: N. N.)

Bremen, Freie Waldorfschule Touler Straße, 1972–1974 (Werner Seyfert), Ansicht der Eingangsseite (© Foto: Andreas Ardler, Freie Waldorfschule Bremen Touler Straße, 2019)

Frankfurt am Main, Freie Waldorfschule, 1958–67 (Walter Beck), Lageplan (Bild: N. N.)

Frankfurt am Main, Freie Waldorfschule, 1958–1967 (Walter Beck), Geländeplan (Planzeichnung: Claudia Valentin-Willecke)

Frankfurt am Main, Freie Waldorfschule zweiter Altbau, 1958–67 (Walter Beck), Saalgebäude (Foto: N. N.

Frankfurt am Main, Freie Waldorfschule zweiter Altbau, 1958–1967 (Walter Beck), Saalgebäude (Foto: unbekannt)

Überlingen, Waldorfschule, 1977–1981 (Wilfried Ogilvie von der Alanus Bauhütte/Architekturbüro Gundolf Bockemühl & Partner), Luftansicht (Foto: N. N.)

Überlingen, Waldorfschule, 1977–1981 (Wilfried Ogilvie von der Alanus Bauhütte/Architekturbüro Gundolf Bockemühl & Partner), Luftansicht (Foto: Gerhard Plessing, © Waldorfschule Überlingen)

Überlingen, Waldorfschule Überlingen, 1977–1981 (Wilfried Ogilvie von der Alanus Bauhütte/Architekturbüro Gundolf Bockemühl & Partner), Außenansicht (Foto: Steffi Graf, © Waldorfschule Überlingen, 2015)

Überlingen, Waldorfschule Überlingen, 1977–1981 (Wilfried Ogilvie von der Alanus Bauhütte/Architekturbüro Gundolf Bockemühl & Partner), Außenansicht (Foto: Steffi Graf, © Waldorfschule Überlingen, 2015)

Witten, Rudolf-Steiner-Schule, 1977 (Werner Seyfert), Festsaal (Foto: Kerstin Söhngen)

Düsseldorf, Rudolf-Steiner-Schule, 1981/82 (Erik Asmussen), Lageplan (Bild: N. N.)

Düsseldorf, Rudolf-Steiner-Schule, 1981/82 (Erik Asmussen), Luftbild (Foto: © Hans Blossey, 2016)

Literatur

Erziehungskunst. Monatsschrift zur Pädagogik Rudolf Steiners, hg. vom Bund der Freien Waldorfschulen e. V., Stuttgart, besondere Ausgabe: Juli/August 1996 (Thema: Schulbau).

Ohlenschläger, Sonja, Rudolf Steiner (1861–1925). Das architektonische Werk (Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte 4), Petersberg 1999.

Raab, Rex, Die Waldorfschule baut. Sechzig Jahre Architektur der Waldorfschulen. Schule als Entwicklungsraum menschengemäßer Baugestaltung, Bildredaktion von Arne Klingborg, Stuttgart 1982.

Renz, Kerstin, Testfall der Moderne. Diskurs und Transfer im Schulbau der 1950er Jahre, Tübingen/Berlin 2016.

Vinzenz, Alexandra, Waldorfschule Stuttgart-Uhlandshöhe – Typisch anthroposophisch?, in: Kleiner, Marlene/Lagemann, Charlotte/Syrer, Christa (Hg.), Planwechsel. Festschrift für Matthias Untermann, Heidelberg 2021, [15 S.] (im Druck).

Titelmotiv: Stuttgart, Freie Waldorfschule Uhlandshöhe, Stuttgart, Stühle und Lampen im ersten Schulbau (Foto: © Steffen Fuchs, Institut für Europäische Kunstgeschichte, Universität Heidelberg, 2020))

Inhalt

ganzes Heft als pdf

LEITARTIKEL: Bildungs(t)räume

LEITARTIKEL: Bildungs(t)räume

Oliver Sukrow über die Moderne im Schulbau.

FACHBEITRAG: Waldorfschulen

FACHBEITRAG: Waldorfschulen

Alexandra Vinzenz über das architektonische Konzept jenseits des Klischees.

FACHBEITRAG: Schulkollektiv und Polytechnik

FACHBEITRAG: Schulkollektiv und Polytechnik

Dina Dorothea Falbe über den DDR-Schulbau von Ludwig Deiters bis Helmut Trauzettel.

FACHBEITRAG: Farbenfrohe Schulhäuser von PJS

FACHBEITRAG: Farbenfrohe Schulhäuser von PJS

Arne Herbote über die Bildungsbauten des Büros Pysall, Jensen, Stahrenberg & Partner.

PORTRÄT: Ostertags Realschule in Bad Friedrichshall

PORTRÄT: Ostertags Realschule in Bad Friedrichshall

Maximilian Kraemer über einen bemerkenswerten Schulbau des Architekten Roland Ostertag.

FOTOSTRECKE: Holzstuhl und Linoleumboden

FOTOSTRECKE: Holzstuhl und Linoleumboden

Die bunte Welt der Lehrmittel im Spiegel der Werbebilder der Nachkriegszeit.

INTERVIEW: Gregor Zoyzoyla zum Europagymnasium Wörth

INTERVIEW: Gregor Zoyzoyla zum Europagymnasium Wörth

Der Architekturfotograf hat mit Schüler:innen einen modernen Bau erkundet.

Der Best-of-90s-Beitrag

Gewerbeschule Durlach – von Karin Berkemann

Karlsruhe, Gewerbeschule Durlach (Bild: Cordula Schulze, Mai 2021)