Berlin, Club "Tresor" (Bild: MichaelBrossmann, PD, 2003)
Meldungen moderne 2000 mR-Podcast Podcast

mR-Podcast 16: Rave-Kultur als Raumstrategie

Was würde passieren, nähmen wir die Stadt als offenes Feld? Haben wir schon, zumindest die Ravekultur der 1990er Jahre. Wenn in leerstehenden Häusern und Fabrikhallen, auf Brachflächen und ungenutzten Zwischenräumen auf Zeit getanzt und bei Musik gefeiert wurde. Die Architekturstudierenden Charlotte Emmler, Gregor Bläsi und Julia Sohl haben in ihrer Bachelorarbeit untersucht, wie diese subversive Praxis bis heute in Berlin weiterlebt. Jenseits bürgerlicher oder gar gesetzlicher Regeln wird Stadt neu und kreativ und manchmal auch brutal neu verhandelt. Im moderneREGIONAL-Podcast berichten Emmler, Bläsi und Sohl, ob solche improvisierten, spontan umgebauten oder auf Zeit genutzten Räume als Strategie für unsere heutige und zukünftige architektonische und soziale Praxis taugen.

Berlin-Mitte, 1926 als Tresorraum des Kaufhauses Wertheim errichtet, ab 1991 als Techno-Club „Tresor“ betrieben, 2005 abgerissen (Bild: MichaelBrossmann, PD, 2003)

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Braunschweig, Magni-Kirche, Der Rufer (Bild: Juan R. Lascorz, CC BY SA 2.0, 2011)
Bücher Meldungen

Bodo Kampmann in Braunschweig

Bühnenbildner, Bildhauer und Designer – der Künstler Bodo Kampmann (1913-1978) hat das Stadtbild von Braunschweig in den Nachkriegsjahrzehnten entscheidend geprägt. Jetzt beleuchtet ein Buch sein Leben und Werk.

Braunschweig, Magni-Kirche, Der Rufer (Bild: Juan R. Lascorz, CC BY SA 2.0, 2011)

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Gunda Foerster, TUNNEL # 2 LED, Deutscher Bundestag, Wilhelmstraße 65, Berlin, 2012 (Bild: ViolavonderAu, CC BY SA 4.0, 2017)
Bücher Meldungen

Kunst am Bau

Kunst am Bau ist mehr als ein einzelstehendes Kunstwerk, so die Idee hinter diesem Buch. Denn, so die Autorin Denis Madsack, hier treffen Ort, Zeitgeist und Architektur und vieles mehr zusammen. Unter dem Titel „Kunst am Bau. Zustände, Erhalt und Vermittlung“ lotet Madsack dieses Spannungsverhältnis aus.

Gunda Foerster, TUNNEL # 2 LED, Deutscher Bundestag, Wilhelmstraße 65, Berlin, 2012 (Bild: ViolavonderAu, CC BY SA 4.0, 2017)

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Hamburg, St. Jacobi (Bild: Thomas Fries, CC BY SA 3.0, 2013)
Baugeschehen invisibilis Meldungen

St. Jacobi bald kopflos?

Der nachkriegsmoderne Turmaufbau (Hopp und Jäger) der Hamburger Hauptkirche St. Jacobi soll 2028 abgetragen werden. Er sei zu schwer und müsse durch eine neue Lösung ersetzt werden, so die Begründung.

Hamburg, St. Jacobi (Bild: Thomas Fries, CC BY SA 3.0, 2013)

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