Kunsthalle Mannheim (Bild © Kunsthalle Mannheim, Lukac Diehl)

Architektur fürs Museum

In Mannheim können sich Kunstliebhaber auf eine anregende Weihnachtszeit freuen. Hier lädt der Neubau der Kunsthalle zum Antrittsbesuch, der am 18. Dezember nach einer Bauzeit von zweieinhalb Jahren fristgerecht übergeben wird. Die Ausstellungsfläche des Museums hat sich damit vervielfacht, für Kunstausstellungen ergeben sich ganz neue Möglichkeiten. Ein Wermutstropfen ist der damit verbundene Abriss des sog. Mitzlaff-Baus. Das Schicksal des 1983 als Erweiterung der Kunsthalle eröffneten Bauwerks wurde 2012 besiegelt: In der Frage Sanierung oder Neubau entschied man sich damals für die Ausschreibung eines Architektenwettbewerbs, aus dem der Entwurf für das nun fertiggestellte Museum als Sieger hervorging.

Die Arbeit des Büros Gerkan, Marg und Partner (gmp) orientiert sich stark an den örtlichen Gegebenheiten. So greift sie Mannheims Spezifikum als „Quadratestadt“ auf, die in der Anlage der historischen Altstadt begründet liegt. Als „Stadt in der Stadt“ setzt sich der Bau aus verschienden Häusern zusammen, die durch Brücken, Terrassen und Galerien miteinander verbunden sind. Die Orientierung soll dabei ähnlich logisch erfolgen wie beim  planerischen Vorbild Mannheim. Durch die großzügigen Fensterflächen ist die Stadt den Besuchern außerdem permanent präsent. (jr, 17.12.17)

Mannheim, Neubau Kunsthalle (Bild: © Kunsthalle Mannheim, Lukac Diehl)

Bonn, Flyer zur Bundesgartenschau 1979 (Bild: via wikimedia commons)

Jetzt ist es amtlich: Rheinaue unter Schutz

Am Donnerstag herrschte bei der Anhörung unverhoffte Einigkeit: Die Bezirksregierung Köln stellt die Rheinaue unter Denkmalschutz, die Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan stimmt zu. Zuvor hatte die städtische Verwaltung zwiespältig auf die mögliche Unterschutzstellung reagiert. Einige fürchteten gar, hier einen beliebten Ort zur Naherholung und für Großveranstaltungen zu verlieren. Immerhin geht es um satte 160 Hektar nachkriegsmodernes Kulturerbe in bester Uferlage.

Die Rheinaue wurde zur Bundesgartenschau (BUGA) 1979 hergerichtet. Zuvor waren am Rand der Fläche das Regierungsviertel und eine US-Siedlung entstanden. Aus der verbliebenen, noch landwirtschaftlich genutzten Grünfläche schufen Gottfried Hansjakob und Heinrich Raderschall mit Ernst van Dorp und Klaus Schmidt für einen dreistelligen Millionenbetrag einen hügeligen Landschaftspark mit Kleinarchitekturen. Eine Fähre brachte die BUGA-Besucher über den Rhein. „Um auch zukünftigen Generationen diesen Park in seiner Einzigartigkeit erlebbar zu machen, werden wir diesen Park als Baudenkmal schützen“, begründete Regierungspräsidentin Gisela Walsken den neuen Status gegenüber dem Bonner Generalanzeiger. Der Park soll der Öffentlichkeit aber auch weiterhin für Sport und Freizeit zur Verfügung stehen. (kb, 16.12.17)

Bonn, Flyer zur Bundesgartenschau 1979 (Bild: via wikimedia commons)

Istanbul, Eiserne Kirche, Einweihung im Jahr 1897 (Bild: Postkarte, 1897, gemeinfrei)

Großer Bahnhof für die Eiserne Kirche

Sie gilt als das letzte vollständig erhaltene Exemplar ihrer Art: St. Stefan, malerisch gelegen am Ufer des Goldenen Horns, wird nicht umsonst Eiserne Kirche genannt. Ihr Tragwerk wurde aus Stahl, ihre Außenhaut aus Gusseisenplatten zusammengefügt – für 1896/97 ein höchst modernes Verfahren. Die vorfabrizierten Bauteile kamen aus Wien, um in Istanbul mit Erlaubnis des osmanischen Sultans für die bulgarisch-orthodoxe Gemeinde eine neue Kirche zu errichten. Der hölzerne Vorgängerbau war gerade abgebrannt, da erschien das Material Metall verlockend feuerfest. Mit den Jahren erwies sich dann eher das Wasser als Feind der Konstruktion: Rost nagte am Kirchenbau.

Die seit biblischen sieben Jahren laufende Restaurierung ist nicht billig. Und hier kommt, man mag es mögen oder nicht, Recep Tayyip Erdogan ins Spiel. Noch als Bürgermeister von Istanbul fädelte er das Projekt als Tauschgeschäft ein: In Bulgarien wird die Dschumaja-Moschee (Freitagsmoschee) von Plowdiw wiederaufgebaut. Im Gegenzug unterstützt die türkische Regierung die Renovierung der Eisernen Kirche. Nach Presseberichten zahlt die Stadt Istanbul rund vier Millionen US-Dollar, die Bulgaren übernahmen rund 250.000 US-Dollar. Anfang Januar 2018 soll der frisch sanierte Bau feierlich wiedereingeweiht werden. (kb, 25.12.17)

Istanbul, St. Stefan, Einweihung im Jahr 1897 (Bild: Postkarte, 1897, gemeinfrei)

Frankfurt, Nordweststadt: Klimastele um 1970 (Bild: Dr. Ronald Kunze)

Wann kommt die Klima-Stele zurück?

Alle reden vom Klima – wir auch: Und zwar von der „Klima-Stele“, die das Planungsbüro Herrmann Goepfert (1926-82) und Johannes Peter Hölzinger (*1936) fürs Frankfurter Nordwestzentrum entwarf. Ab 1968 stand die Brunnenplastik vorm Bürgerhaus am heutigen Walter-Möller-Platz. 1987 musste sie einer Neugestaltung weichen und „parkt“ seither auf wechselnden Lagergeländen der Stadt, die zugehörige Brunnenanlage ist zerstört. Anfang der 2000er Jahre verlor sich gar die Spur der Stele, bis sie 2008 als Schenkung in Besitz der Stadt gelangte; bis dahin war sie Eigentum des Nordwestzentrum-Betreibers Nordtzrakt KG. Ihr war der Wiederaufbau stets zu teuer, da auf Geheiß der Künstler das komplette Wasserspiel hätte errichtet werden müssen.

Auch 10 Jahre später harrt das Edelstahl-Wunderwerk seiner Rettung; es hakt an Kosten von rund 250.000 Euro. Ein Antrag der SPD-Fraktion, die Stele im Martin-Luther-King-Park zu errichten, fand im Frühjahr 2017 keinen Anklang. Trotz allen Schwierigkeiten will die Stadt das Kunstwerk aber bewahren, das Kulturamt hat das Stadtplanungsamt gebeten, den Brunnen in zukünftigen Bebauungsprojekten und der Gestaltung öffentlicher Plätze zu berücksichtigen. Johannes Peter Hölzinger, Inhaber der Urheberrechte, sahe ihn gerne auf einem versiegelten Innenstadtplatz, auf dem das Objekt im Zentrum steht. Im besten Fall mit einem Brunnenbecken, in dem Kinder spielen und durchs Wasser laufen dürfen. (db, 14.12.17)

Frankfurt-Nordweststadt, Klima-Stele um 1970 (Bild: Ronald Kunze)

Transparente am Architektur-Gebäude der TU Berlin im Protest gegen die Verabschiedung der Notstandsgesetze, 28. Mai 1968 (Bild: Holger Ellgaard, CC BY SA 3.0)

Die Architekten und die 60er

Die Tagung „The Sixties and the Education of the Architect“, die eine Ausstellung zur Architektur des Jahres 1968 (14. Mai bis 17. Oktober 2018, Cité de l’architecture et du patrimoine) begleitet, soll vom 15. bis 16. Mai 2018 in Paris (Cité de l’architecture, Paris und Ensa Paris-Malaquais) stattfinden. Die Konferenz will ausloten, wie Architektur in den 1960er und 1970ern, einer Zeit der radikalen institutionellen, sozialen, politischen und didaktischen Umbrüche in Westeuropa, gelehrt wurde. Bis zum 12. Januar 2018 werden noch Themenvorschläge gesucht.

Mögliche Schwerpunkte sind: 1) biographische Details und Reisen von Schlüsselfiguren in der architektonischen Ausbildung, 2) politische und ökonomische Faktoren, welche die pädagogischen Veränderungen beeinflussten, 3) das Gleichgewicht zwischen der Ausbildung im Büro, den Bildenden Künsten, den Geistes- und Sozialwissenschaften, 4) die Erfahrungen  von Studierenden und Lehrenden mit Urbanismus, Industriedesign und Kommunikation, 5) die Rolle einzelner Gruppen (z. B. aus Übersee), 6) neue Medien in der Ausbildung (z. B. Tonband, Video). Vorschläge (ein Abstract von 250 Worten, einige Schlüsselworte zum Gegenstand, ein persönliches Resümee von 100 Worten) sind willkommen unter: annedebarre@wanadoo.fr, caroline.maniaque@rouen.archi.fr. (kb, 12.12.17)

Transparente am Architektur-Gebäude der TU Berlin im Protest gegen die Verabschiedung der Notstandsgesetze, 28. Mai 1968 (Bild: Holger Ellgaard, CC BY SA 3.0)

Der Dresdener Kulturpalast zu seiner Einweihung 1969 auf einer Briefmarke

Dresden ehrt Wolfgang Hänsch

Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) soll einen geeigneten Vorschlag für eine dauerhafte städtische Ehrung des Architekten Wolfgang Hänsch (1929 – 2013) vorlegen. Das hat der Dresdener Stadtrat jetzt einstimmig auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beschlossen. Dabei soll die Stiftung Sächsischer Architekten, die den Hänsch-Nachlass verwaltet, in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. Der war einer der wichtigsten Planer der Nachkriegsmoderne in Dresden, begründete Grünen-Fraktionsvorsitzender Thomas Löser den Antrag.

Der in Königsbrück nahe Dresden geborene Architekt entwarf unter anderem das Haus der Presse, das mittlerweile abgerissene Einkaufszentrum Webergasse und hatte maßgeblichen Anteil an der Ausführungsplanung des Kulturpalastes – dem zur Einweihung 1969 eine stylishe Briefmarke gewidmet wurde. Als Chefarchitekt war Wolfgang Hänsch zudem für den Wiederaufbau der Semperoper verantwortlich. Bei der Diskussion um den Umbau des Kulturpalastes hatte schon die damalige Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) vorgeschlagen, den erst ab 1991 freischaffenden Architekten angemessen zu ehren. Dieses Versprechen sei von der Stadt bislang nicht eingelöst worden, so der Fraktionsvorsitzende. (db, 12.12.17)

Der Dresdener Kulturpalast zu seiner Einweihung 1969 auf einer Briefmarke

Schlögel, Das sowjetische Jahrhundert (Bild C.H. Beck)

Das sowjetische Jahrhundert

Karl Schlögel gehört zu den Pionieren der Osteuropahistoriker. Lange vor der Öffnung  russischer Archive entwickelte er sich zu einem renommierten westeuropäischen Experten der sowjetischen Geschichte. Kürzlich publizierte Schlögel mit „Das sowjetische Jahrhundert“ ein Grundlagenwerk, das in seiner Methodik von historiographischen Gepflogenheiten deutlich abweicht. Es präsentiert dem Leser die „Archäologie einer untergegangenen Welt“ und rekonstruiert die Geschichte der UdSSR anhand von ikonischen Alltagsgegenständen, Kulturpraktiken und Objekten des Landes. Statt einer herkömmlichen Kulturgeschichte entsteht somit ein vielschichtiges Porträt einer historisch spezifischen Lebenswelt, vom sowjetischen Parfum über Datscha und Kommunalka bis zur legendären Großbaustelle Magnitogorsk.

Wer den Autor live erleben möchte, hat diese Woche in Berlin die Möglichkeit dazu. Am Mittwoch, 13. Dezember, lädt die Max-Lingner-Stiftung zum Themenabend „Zehn Tage, die die Welt erschütterten“. Im Fokus steht die russische Revolution, als Diskutanten sind Schlögel und sein Kollege Wladislaw Hedeler geladen. Los geht es um 19 Uhr im Max-Lingner-Haus (Beatrice-Zweig-Straße 2, 13156 Berlin). (jr, 11.12.17)

Schlögel, Karl, Das sowjetische Jahrhundert. Archäologie einer untergegangenen Welt, C.H. Beck, München 2017, ISBN 978-3-406-71511-2 .

Silverdome (Bild: Dave Hogg from Royal Oak, MI, USA, CC by SA 2.0)

Der resistente Dome

Die Sprengung von Großbauten, bevorzugt der Nachkriegsmoderne, lockt immer wieder tausende Schaulustige an den Ort des Geschehens. Auf Videoplattformen erzielen entsprechende Aufnahmen verlässlich hohe Klickzahlen. Wenn wir uns für gewöhlich auch von diesem Katastrophentourismus distanzieren, empfehlen wir dieses Video von der Sprengung des Silverdome-Stadions in Pontiac, Michigan, ausdrücklich.

Der Silverdome schert sich dabei nämlich kein bisschen um die Sehgewohnheiten des einsturzharrenden Publikums. Auf die Sprengung, die ihn in die Knie zwingen sollte, reagiert er unbeeindruckt. Aufgrund von Kabelproblemen kamen nur 90 % des Sprengstoffs zur Explosion – zu wenig für die soliden Stahlträger des Stadions. Der 1975 eröffnete Bau diente verschiedenen Sportmannschaften als Heimspielstätte, war Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft sowie des Super Bowl und bot 1987 einer Messe des Papstes Raum. Seit 2011 stand der Bau jedoch leer und verfiel zuhends. 2015 entschied man, dass er einer neuen Bebauung zu weichen habe. Seine Widerstandskraft hat dieses Schicksal leider nur hinausgezögert: eine zweite Sprengung am Folgetag verlief erfolgreich. Aber solche Videos zeigen wir hier natürlich nicht. (jr, 10.12.17)

Silverdome Pontiac, Michigan (Bild: Dave Hogg from Royal Oak, MI, USA, CC BY SA 2.0)

Berlin-Wilmersdorf, Autobahnüberbauung Schlangenbader Straße (Bild: Axel Mauruszat, gemeinfrei)

Die Schlange ist unter Schutz!

Unter den Berlinern läuft sie – mal mehr, mal weniger liebevoll – schlicht unter „Schlange“. Und eben jene ist jetzt unter Schutz kommen, genauer gesagt unter Denkmalschutz. In der Planungsphase nannte man das ehrgeizige Bauprojekt „Wohnpark Wilmersdorf“, später „Autobahnüberbauung Schlangenbader Straße“. Im Auftrag der dewego entstand der soziale Wohnungsbau zwischen 1973 und 1980 nach Entwürfen der Architekten Georg Heinrichs (mit Wolf Bertelsmann), Gerhard und Klaus Krebs Bauten, die dazugehörige Außenanlage bis 1981 nach Entwürfen von Paul-Heinz Gischow und Walter Rossow.

Für das eng gewordene Westberlin ermöglichte man damit auf über 500 Meter Länge über 1.000 neue Wohnungen, zudem noch einmal knapp 700 Wohnungen als „Randbebauung“ sowie Gemeinschaftsräume und Grünflächen. Schon zur Bauzeit war das Projekt nicht unumstritten, doch 2002 wurde die Anlage mit dem Renault Traffic Design Award als „fortschrittliche Verkehrsarchitektur“ in der Kategorie „Historischer Award“ rehabilitiert. 2015 bereits hatten der Denkmalbeirat der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf und der bezirkliche Stadtentwicklungsausschuss eine Unterschutzstellung angeregt. Nun, zwei Jahre später, wurde die „Schlange“ in die Denkmalliste eingetragen. Für Dr. Klaus Lederer, Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa, „stellt die Wohnanlage einen Höhepunkt der Berliner Architektur der 1970er Jahre dar und weist in ihrem Anspruch und Qualitäten weit über die Grenzen der Stadt hinaus.“ (kb/db, 9.12.17)

Berlin-Wilmersdorf, Autobahnüberbauung Schlangenbader Straße (Bild: Axel Mauruszat, gemeinfrei)

Berlin, Schönower Kirche (Bild: Denkmalschutzbehörde Steglitz-Zehlendorf)

Schwebende Kirche(n)

„Kirchen dürfen nicht aufgegeben werden“, so bezog Brandenburgs Landeskonservator Thomas Drachenberg bei den „Potsdamer Nachrichten“ Position. Hintergrund war die just für den folgenden Nikolaustag anberaumte Sitzung des Ausschusses für Wissenschaft, Forschung und Kultur im Landtag, zu der die CDU-Fraktion ihre Drucksache „Die Zukunft der Brandenburger Kirchen dauerhaft sichern“ vorlegte. Mit Blick auf das Europäische Kulturerbejahr will man Nutzungsperspektiven entwickeln und zivilgesellschaftliche Projekte wie „Musikschulen öffnen Kirchen“ unterstützen. Drachenberg bezeichnete der Presse gegenüber den Vorstoß der Landeskirche, einen Trust für aufgegebene Kirche zu diskutieren, als „sehr interessant“. Er will seinerseits vor allem regionale (kirchliche) Strukturen gestärkt und professionell begleitet sehen.

In der nahen Hauptstadt (gleiche Landeskirche, anderes Bundesland) stellt sich die Kirchenlandschaft ungleich moderner dar. Die Probleme sind am Ende aber doch ähnliche: zu wenig Geld für wertvolle Kulturdenkmäler. So darf es als vorweihnachtliches Hoffnungszeichen gewertet werden, dass hier gerade eine nachkriegsmoderne Kirche zum Denkmal des Monats erhoben wurde. Die Schönower Kirche von 1961 /63 beeinduckt durch ihre „schwebende“ Dachkonstruktion und den filigranen Campanile. Eine Planungsleistung von Frei Otto (hier mit Ewald Bubner), Pritzker-Preisträger und einer der Väter des ikonischen Dachs am Münchener Olympiastadion. Etwas von dieser Leichtigkeit kann bei solch schweren Themen sicher nicht schaden! (kb, 8.12.17)

Berlin, Schönower Kirche (Bild: Denkmalschutzbehörde Steglitz-Zehlendorf)