Konstruktionszeichnung einer Hyparschale (Bild: Bauwerk-Verlag, montiert und eingefärbt)

KLEINKIRCHEN-PILGERN: Mit Matthias Ludwig zu den Müther-Kirchen

Das Geniale an der Müther-Schale? Unter ihrem gekonnten Betonschwung lässt sich so ziemlich jede (öffentliche) Nutzung stilvoll unterbringen: von der Bushaltestelle bis zur Messehalle, von der Strandwache bis zur Kirche. Und tatsächlich überspannt das vom Bauingenieur Ulrich Müther (1934–2007) entwickelte Hyparschalen-System, mit dem er ab den 1960er Jahren in der DDR und darüber hinaus Furore machte, auch vier Gottesdiensträume. moderneREGIONAL sprach mit Prof. Dipl.-Ing. Matthias Ludwig vom Müther-Archiv in Wismar über die Technik, die weltanschaulichen Hintergründe und die Frage, wie es eine Müther-Schale bis nach Hannover schaffte. (Text/Kartenrecherche: K. Berkemann, 3.5.21)

Interview mit Prof. Dipl.-Ing. Matthias Ludwig (Hochschule/Müther-Archiv Wismar)
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Christuskirche

Häktweg 4, 18057 Rostock

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In Rostock wurde der erste von bundesweit insgesamt vier Kirchenräumen mit einer Müther-Schale überfangen.
1971

Ev. Gemeindezentrum

Lindenstraße 151, 18435 Stralsund-Knieper West

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2017 wurde vor Ort ein Förderverein für einen Neubau an anderer Stelle gegründet. Sollte dieser Plan umgesetzt werden, ist das Schicksal der jetzigen Kirche ungewiss.
1977

St. Josef und St. Lukas

Heidmühlenstraße 9, 17033 Neubrandenburg

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Der Kirchenbau zeigt nach außen und innen deutlich den charakteristischen Schwung der Müther-Schale.
1980

Michaelkirche

Ellernstraße 44, 30175 Hannover

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Der Kirchenbau wird von der Gemeinde der Christengemeinschaft in Hannover genutzt.
1992
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    Literatur und LInks

    Lämmler, Rahel/Wagner, Michal, Ulrich Müther. Schalenbauten in Mecklenburg-Vorpommern, Salenstein 2008.

    Müther-Archiv, Hochschule Wismar

    Müther-Bauten auf der Insel Rügen

    Titelmotiv: Konstruktionszeichnung einer Hyparschale (Bild: Bauwerk-Verlag, montiert und eingefärbt)

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