Auch in diesem Jahr haben wir von moderneREGIONAL pünktlich zur Frankfurter Buchmesse unsere 10 liebsten Literatur-Tipps rund um die Architekturmoderne zusammengestellt:

Bauen im Kontext
Von Stadtreparatur und Kritischer Rekonstruktion nach 1970: Call for Papers in Bamberg.

Gray im Sommer
Im Seemann Henschel Verlag ist die Biografie von Charlotte Kerner zur Designerin und Architektin Eileen Gray (1878–1976) erschienen. Charlotte Kerner, Pionierin der Moderne. Die Architektin und Designerin Eileen Gray. Eine Biografie, Seemann Henschel Verlag, 2026, Broschur, 272 Seiten, 40 Abbildungen, Format 13x19cm, ISBN: 978-3-69001-033-7

80 Jahre Grindelhäuser
Am 12. Juli 1946 war der erste Spatenstich für die moderne Großsiedlung – die ursprünglich gar kein Wohnviertel werden sollte! Hamburg, Grindelhochhäuser (Bild: Gunnar Klack, CC BY-SA 4.0)

Das muss kesseln!
Derzeit wieder online zu sehen: Die Doku „Die Kalte Platte“ über den Kleinen Schlossplatz Stuttgart von 2003. Stuttgart, Tunnel am Schlossplatz im Bau 1968 (Bild: Willi Pragher, Staatsarchiv Freiburg W134 Nr.084670, CC BY 4.0)

Der Stadt-Gestalter
Unaufdringliche Eleganz: Zum Tod des Architekten Jo. Franzke. Frankfurt/Main, Theodor-Heuss-Allee 106 (Bild: Maxschreiner, CC BY-SA 3.0)

7 auf 33
Die Nutzung des Potsdamer Rechenzentrums als Kulturstandort und damit auch der Erhalt des Gebäudes ist für die kommenden sieben Jahre gesichert. Potsdam, Rechenzentrum, Architekt: Kollektiv Sepp Weber, 1969–1971, Teil des Mosaiks von Fritz Eisel (Bild: Florian Schäffer, CC BY-SA 3.0, 2013)

Hamburger Brutalismus-Bilder
Im Rahmen des Hamburger Architektursommers sind derzeit Fotografien des HAW-Campus Bergedorf von Martin Kunze zu sehen. Hamburg-Bergedorf, HAW (Bild: Martin Kunze)

Der mit der Zipfelmütze
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) sammelt Spenden für die Sanierung des Pavillons an der Emdener Boltentorbrücke. Emden, Brückenkiosk (Bild: Matthias Süßen, CC BY-SA 4.0)

Eine Empire-Kommode über Lenins Sarg
Ausgehend von El Lissitzkys Text „SSSR’s Architektur“ spricht Thomas Flierl am 8. Juli 2026 über die Zensureingriffe der frühen sowjetischen Architekturpolitik. El Lissitzky, Proun, 1924 (Bild: wikimedia commons, CC BY-SA 3.0)

In der Schwebe
Bis Ende Juli gibt es im Barmer Rathaus eine Ausstellung zu fünf Stationen der Wuppertaler Schwebebahn. Wuppertal, Schwebebahnstation Ohligsmühle (Bild: Im Fokus, CC BY-SA 4.0)

Wo alles zu Ende ging
Berlin plant, die letzten Bunker der einstigen NS-Reichskanzlei zugunsten eines Wohn- und Geschäftshauses abzureißen. Berlin, gesprengter Führerbunker (Bild: Otto Donath, Bundesarchiv, Bild 183-M1204-319 / Donath, Otto / CC-BY-SA 3.0)

Es wird vielleicht, und vielleicht auch mega
Ein Kulturzentrum, das Tag und Nacht bespielt werden kann, soll aus dem ICC in Berlin werden. So stellte es im Juni 2026 der Berliner Senat vor. Berlin, ICC, Architekt:in: Ursulina Schüler-Witte und Ralf Schüler, 1973–1979 (Bild: Alfred Englert, 2014)

Noch 3 Tage DDR in der Oper
Die Komische Oper Berlin zeigt Anfang Juli 2026 die Revue „Mokkahits und Milchbarträume“. Berlin, Komische Oper, Architektur: Kollektiv Kunz Nierade, 1963–67 (Bild: Wolfsraum, CC BY-SA 3.0, 2012)

Gebilde und Gehäuse
An der Schnittstelle von Kunst und Architektur: Regina Baierl im Neuen Pfaffenhofener Kunstverein. Pfaffenhofen, Kunstverein – Gebilde von Regina Baierl (Bild: Michael Heinrich)

Nutzung nach der Nutzung
Die alte Architektur-Fakultät der Hochschule Düsseldorf – festgehalten in Bildern des Zwischenzustands nach dem Ortswechsel. Düsseldorf, Campus Golzheim, Detail (Bild: Leo Wild)
Titelmotiv: Aquaplaning, Santa Catalina Island, California, 1935 (Bild: © Courtesy Wagener-Erganian Collection) aus dem Buch „New West“
